plastikreduktion und nachhaltigkeit

13.03.2014

seit längerem liest man immer wieder von aufrufen zum plastik-verzicht.

zu recht, denn letztlich landet aller plastikmüll im meer. dort verhungern wale und co. aufgrund mit plastik überfüllter mägen, vögel und meeressäuger verfangen sich im plastik und ertrinken, winzige plastikkügelchen aus zahnpasta und co. landen im wasser, riesige treibmüll-inseln schwimmen in den ozeanen und, und, und. 

vorgestern postete dann frau fluchten ebenfalls zum thema, angefangen von selbstgenähten obst- und gemüsebeuteln über waschmittel bis hin zur nahrungsumstellung, die seit einem jahr ihre familie nachhaltiger leben lässt.
danke für diesen motivationskick und die spannenden infos.

vieles davon war mir bereits bekannt, da auch ich seit längerem versuche, umweltbewusster und nachhaltiger zu leben.

begonnen hat alles wohl mit der endgültigen umstellung vom gelegentlichen bis sehr seltenen fleischesser zum vegetarier 1998.
den anstoß gab mein neuer freund - heute mein mann, der bereits seit langem vegetarisch lebte. 
vieles war mir damals nicht bekannt, so z.b., dass margarine, joghurt, pudding etc. mit gelatine gestreckt werden. für vegetarier nicht genießbar.
weingummi, lakritze, schaumküsse, und und und - alles nicht essbar.
damals wurde man noch sehr oft sehr schief angeschaut, wenn man nach den zutaten fragte und gegebenenfalls verzichtete.
meine mutter schlug die hände über dem kopf zusammen: was koche ich denn jetzt, wenn ihr zu besuch kommt?! wir haben ihr ein vegetarisches kochbuch geschenkt, aus dem sie bereits so einige leckereien gezaubert hat.

inzwischen ist dank "bioboom" vieles leichter geworden. 

milchprodukte kaufen wir zu 98% aus biologischer herstellung.
ich kann sogar milch aus konventioneller produktion nicht mehr im kaffee trinken, ohne ein schlechtes gewissen dabei zu haben. bei käse etc. geht's mir genauso.
sind wir irgendwo zu gast, lässt sich das leider oft nicht vermeiden.
obst und gemüse kaufen wir ebenfalls aus biologischem anbau, genau wie kaffee und schokolade - beides muss zudem fair gehandelt sein.
eier kaufen und nutzen wir fast nie und wenn, dann nur aus bio-haltung. zuletzt habe ich irgendwann im frühjahr oder sommer 2013 eier gekauft. 
stattdessen backe ich inzwischen mit sojamehl (selbstverständlich bio, denn ich will dafür ja keine regenwälder abholzen)  als eiersatz, wie hier, hier , hier, hier und hier. 

update 11/2017: seit 2016 nutze ich kein sojamehl mehr als eierstaz. das hat zwei gründe: 1. hat es eine starken eigengeshcmack und wurde von mir nicht gut vertragen. 2. wollte ich auf regionalere produkte umsteigen - denn auch in deutschland wird zwar soja angebaut, doch leider stammte das mehl nicht aus hiesiger Produktion.
mein marmorkuchen ohne ei - schmeckt für mich  genauso gut wie mit ei



bei brot kaufen wir oft inzwischen kaum noch konventionell, da uns nur wenige biobäcker wirklich überzeugen - und die wenigen guten liegen leider nicht in unmittelbarer nähe.
aber wenn mein selbstgebackenes brot gut schmeckt, werde ich zukünftig häufiger backen - denn dann ist's auf jeden fall bio.
ich bin gespannt, wie lang wir mit einem selbstgebackenen 600g-brot auskommen werden.
(nachtrag vom 25.09.2014: das selbstgebackene brot war schnell verputzt. nach möglichkeit kaufen wir beim biobäcker)





bei der körperpflege achte ich seit langem darauf, tierfreie seife (also ohne tallowate) zu verwenden. 
auch sonst stehen viele naturprodukte von alverde, lavera, weleda und co. in unserem badezimmer. 
Stand 09.2016: inzwischen haben wir aber auch hier deutlich reduziert.
auf silikone und palmöl aus konventionellem anbau verzichten wir seit vielen jahren.
tierversuchsfrei soll's selbstverständlich auch sein. 
bei dekorativer kosmetik ist das insgesamt leider schwieriger, aber ich bin bemüht.

zum überprüfen der produkte nutze ich die homepage codecheck (inzwischen auch als kostenlose app mit strichcode-scanner, was beim einkauf sehr praktisch ist): dort werden einem die inhaltsstoffe der produkte (nicht nur kosmetika, sondern auch lebensmittel, elektrogeräte, tierprodukte, schreibwaren und, und, und) und deren verträglichkeit für mensch und natur aufgelistet. außerdem kann man sich dort alternativprodukte aufführen lassen. super!

eine zeit lang hatte ich die shampoobars von lush verwendet, reagierte nach rund einem jahr aber mit gereizter kopfhaut. schade. ich werde die reste aber dennoch aufbrauchen, jedoch im wechsel mit anderem shampoo. 
nachtrag: reste wurden 2014 aufgebraucht, neues shampoo habe ich seitdem auch nicht mehr gekauft.
nun werde ich die haarseifen von savion testen - ein tipp von zora: fool fashion. ich erwarte neugierig meine bestellung und werde von meinen erfahrungen berichten.

der große klotz ist die bio-aleppo-seife, das grüne stück die haarwaschseife, die eine wunderschöne ornament-prägung hatte

nachtrag vom 25.09.2014: meine erfahrungsberichte zu den verschiedenen haarwaschseifen findet ihr hier, hier, hier und hier.

nachtrag vom 09.10.2014: mein fazit zu den von mir getesteten haarwaschseifen findet ihr hier.

nachtrag vom 12.12.2014: seit rund drei wochen wasche ich mein haar, ohne eine saure rinse anzuwenden. der grund: mit der zeit wurde mein haar trocken und drahtig und war überhaupt nicht mehr weich. seitdem ich auf die saure rinse verzichte, ist es wieder schön weich.
das gute: mit steffies haarwaschseifen habe ich trotz des harten wassers keine kalkseifen im haar.

nachtrag vom 25.09.2014: meinen alten plastikrasierer habe ich entsorgt. mit meinem neuen rasierhobel aus metall bin ich sehr zufrieden. meine erfahrungsbericht findet ihr hier.




ich habe jahrelang das pumpsray-deo von hidrofugal genutzt. da mein mann mit dem alverde-deospray ohne aluminiumsalze zufrieden ist, werde ich das auch testen. allerdings werde ich den roller verwenden, da der ohne alkohol auskommt. ich werde berichten.

nachtrag vom 25.09.2014: die alkoholfreien roller-deos von alverde habe ich z.t. nicht vertragen; gewirkt haben sie alle nicht.
seit mitte juni 2014 benutze ich daher diese deo-crème (leider im plastiktöpfchen, dafür aber sehr ergiebig) mit und ohne duft. ich bin sehr zufrieden. selbst wanderungen in den bergen bei rund 35°c im schatten hat die crème gemeistert.
einziges problem nach dem sommer: bei langärmeliger kleidung beginnt die kleidung nach etwa acht stunden, leicht nach schweiß zu riechen. der grund: die deo-crème verhindert zwar körpergeruch, nicht jedoch die natürliche schweißproduktion; der schweiß setzt sich in die kleidung und wird dort müffelnd zersetzt.
sollte jemand dazu einen anderen tipp haben außer dem kleidungswechsel (ist ja unterwegs nicht unbedingt machbar), bin ich dafür dankbar. 
seit 12/2016 nutze ich eine festen deo-bar. der vorteil: es ist keien (plastik)verpackung notwendig. für die aufbewarung und den transport auf reisen habe ich mir eine weitere seifenschale aus metall gekauft. ich bin sehr zufrieden.
update 08/2017: ich mische mir mein deo inzwischen selbst. seit anfang mai 2017 nutze ich (wieder) ein sprüh-deo. mehr infos dazu hier.
  


q-tips kaufe ich seit deren einführung nur noch die mit pappstäbchen bei dm.

seit dem 08.09.2016 nutze ich selbstgenähte kosmetik-pads aus microfaser (ok, asche auf mein haupt: keine bio-baumwolle). sie reinigen hervorragend, sind bei 60 grad waschbar und ersetzen somit wunderbar die wegwerf-watte-pads.


klopapier und taschentücher gibt's schon immer nur aus recyceltem material, ausnahmen sind wirklich ganz, ganz selten und auch nur dann, wenn nichts anderes zu bekommen ist. blöd ist dabei die plastikverpackung, vor allem bei taschentüchern. klar gibt's die pappbox z.b. von dm. aber so ein ding schleppe ich ja nicht unterwegs mit mir herum. und stofftaschentücher sind bei heuschnupfen auch nicht praktikabel - das empfände ich als ziemlich eklig.
update 11/2017: seit fast einem jahr kaufen wir nur noch taschentücher in pappboxen, alles aus recycletem material. mein wunsch: stofftaschentücher.

seit mindestens vier jahren alos 2009) wasche ich wäsche mit waschnüssen aus dem bioladen; nur so kann ich hoffen, dass die anbaumethoden ökologisch vertretbar sind.
ab und an frage ich mich schon, ob diese art zu waschen gut ist.
manchmal prüfe ich im laden die biowaschmittel von ecover, habe aber noch nie eines getestet.
leider wird mein mann mit den waschnüssen nicht warm. wäscht er selbst (wir haben arbeitsteilung: er ist fürs geschirr, ich für die wäsche zuständig; der rest wird geteilt), nutzt er flüssiges waschmittel für schwarze wäsche - also immerhin ohne bleiche. 

nachtrag 04.11.2014: vor einer woche habe ich zum ersten mal seit fast fünf jahren color waschmittel von f***sch (ohne plastik, da im karton und ohne dosierbecher) anstatt bio-waschnüsse gekauft. 
der grund:
da die vermarktung der waschnüsse in europa zu preisverschiebungen in indien (dem anbauland) und somit einer verschlechterung der wirtschaftlichen und ökologischen lage der produzenten geführt hat, brauche ich eine alternative.
doch ich habe mich direkt geärgert: da ich in eile war, habe ich das waschmittel nicht via codecheck-app überprüft. zuhause dann die ernüchterung: das zeug enthält palmöl. zwar gibt f***sch auf der herstellerseite an, nur rspo-zertifiziertes palmöl zu verwenden, doch auch damit sind umwelt-und naturschutz leider nicht garantiert.
beim nächsten bedarf werde ich anders einkaufen. 

nachtrag 23.01.2015: ich fühle mich schlecht beim gebrauch von pulverwaschmittel. deshalb wasche ich wieder mit waschnüssen.
meine nachfrage bei der gepa zum thema fair produzierter waschnüsser ergab folgendes: 
"Die GEPA vertreibt leider keine Waschnüsse (mehr).
Da der Begriff "Fair gehandelt" rechtlich nicht geschützt ist, empfehle ich unseren Mitstreiter El Puente, welcher ebenfalls ein 100 % Fair Handelsunternehmen ist. Mehr Infos zu 100 Prozent Fair-Händlern und El Puente finden Sie unter folgendem Link:
http://www.fairtrade.de/index.php/mID/3.1/lan/de " .


das thema "wäsche waschen" hat mich weiterhin beschäftigt. 
weil die wäsche mit den waschnüssen leider mit den jahren einen seltsamen "fettfilm" auf der kleidung hinterlassen hat, wasche ich siet 11/2016 wiedermit konventionellem waschpulver. ich achte aber selbstvertsändlich auf die inhaltsstoffe (also z.b. den verzicht von füllstoffen oder microperlen etc. pp.) und dosiere genau nach herstellerangabe.
wie schon immer wird bei 30°C gewaschen. lediglich handtücher, bettwäsche udn putzlappen bekommen 60°C und aus hygienischen gründne gelegentlich zusätzlich bleiche zur desinfektion.
wollsachen wasche ich weiterhin mit den waschnüssen, denn dort haben sie sich bewährt.

geputzt wird mit wenigen putzmitteln:
wc-reiniger, neutralreiniger, für tier-unfälle (mein inzwischen verstorbener kater war zum schluss nicht mehr stubenrein) biodor animal (schafft es als einziges mittel, katzenurin wirklich wegzubekommen), spülmittel, entkalker auf zitronensäurebasis für die kaffeemaschine, spülmaschinen-mittel im pappkarton.
nachtrag 05.2016: ich putze im bad nur noch mit orangenöl-reiniger, natron und wc-reiniger. heute will ich den selbst gemachten orangen-essig zusammen mit natron testen. test-ergebnis: der essigreiniger funktioniert super!

fürs katzenklo verwende ich seit ca. 2007 eine bio-klumpstreu, die bei der täglichen reinigung im wc entsorgt werden kann.

seit 2007 beziehen wir ökostrom. wir sind sehr zufrieden. 

außerdem sparen wir strom, indem wir seit über 1999 energiesparlampen nutzen.
elektrogeräte werden meist nach ihrem energieverbrauch ausgesucht; das trifft auf jeden fall auf waschmaschine, spülmaschine und kühlschrank zu.
unser jahresstromverbrauch von rund 1.900 Kwh gibt uns recht (der standardwert für einen zwei-personen-haushalt liegt bei 2.500 Kwh, also 600 Kwh höher als unser verbrauch).

update 02/2017: unseren stromverbrauch haben wir (2-personen-haushalt) auf 1.545 Kwh im jahr reduziert. und das, obwohl wir uns beim stromverbrauch nitch gefühlt einschränken und ich vorwiegend im homeoffice arbeite
im herbst 2016 sind die ersten LED-Glühlapen eingezogen und haben energiesparlampen ersetzt. weitere werden folgen.

kleidung kaufe ich ziemlich selten und dann teilweise secondhand. ich trage z.b. manche shirts, hosen, röcke und jacken bereits seit fünf bis acht jahren oder sogar noch länger. und ich werfe keine gute kleidung weg, denn entweder trage ich sie auf oder ich gebe sie weiter, sollte ich sie nicht mehr tragen wollen. 
inzwischen stricke ich an meiner zweiten dritten sechsten jacke und habe beschlossen, nie mehr strickjacken zu kaufen. bei der wolle achte ich darauf, welche ohne tierleid zu kaufen (was z.t. leider schwer festzustellen ist).

bei handtüchern ist das genauso. ich habe einen satz in blau und grün, den ich ca. 2001 für unser damals blaues bad gekauft hatte. da sie noch sehr gut sind, sind das heute unsere gästehandtücher, da wir seit 2007 ein beiges bad und dafür dunkelrote und graue handtücher gekauft haben. neue gab's seitdem nicht.

schuhe lasse ich neu besohlen, wenn sie abgelaufen, aber ansonsten noch gut sind. das wurde in meiner familie schon immer so gemacht.

kurzstrecken gehen wir zu fuß. ansonsten nehmen wir in der stadt das fahrrad oder die öffentlichen verkehrsmittel. bei weiten strecken können wir aufs auto leider nicht verzichten, da bahn und co. zu teuer sind (vor allem mit hund).

in meinem mini-stadtgarten sähe ich die demeter-samenmischungen, die alnatura anbietet: schmetterlings-gruß, bienen-schmaus etc. so sorge ich für insekten-nahrung.
gedüngt wird nur rein biologisch, z.b. per gründüngung. 
chemie wende ich gar nicht an.
und im winter bleibt vieles stehen, damit möglichst viele tiere unterschlupf und nahrung finden.
meisenködel kaufe ich nicht, da sie mit tierischen fetten hergestellt werden (meist rindertalg) und das für mich als vegetarier nicht vertretbar ist. ich habe schon mal welche mit bio-palmöl selbstgemacht, die aber leider nicht gut ankamen.

beim verzicht auf plastik wird's schwer.
zum einkauf nehmen wir immer eigene taschen mit. das ist leicht, auch wenn man z.b. auf dem wochenmarkt oft irritiert angeschaut wird (gerade dort verstehe ich diese verwunderung allerdings nicht). 
im supermarkt selbst - sei's discounter oder bioladen - wird's schwer:
obst und gemüse sind verpackt oder sollen in plastiktütchen gepackt werden.
seit 09.2016 nutze ich selbstgenähte tüllbeutel für loses obst und gemüse.


die nur 5 gramm pro beutel sind absolut zu vernachlässigen.
und bei bedarf wandern sie in die waschmaschine.

02/2017: ich habe uns eine brotbeutel aus baumwolle genäht. er ist bei 30°C waschbar und somit immer wiederverwendbar.


beim bäcker einfach darum bitten, das brot in den beutel zu packen. und schon hat man wieder auf papiertüten verzichtet.

hygieneartikel sind meist eingeschweißt. 
seit 12/2016 nuzte ich eine menstruationstasse. sie ist wiederverwendbar und hält ca. 10 jahre lang. mein fazit: tausendmal besser, zuverlässiger und angenehmer als ein tampon. und dazu auch noch ohne einen berg von müll.
 
biokäse gibt es im konventionellen supermarkt fast nie an der theke, sondern nur in plastikverpackung im kühlfach.
nachtrag 2016: hier hat sich einiges getan, seitdem bio und vegan in aller munde sind.
linsen, nüsse, rosinen, kaffee, backpulver etc. sind immer (zusätzlich) in plastik verpackt.
update 11/2017: seitdem wir sit enem jahr einen unverpackt-laden in der stadt haben, geht's hier auch ohen verpackung.
tierfutter ist immer in plastik oder metalldosen und -schalen verpackt. ausnahme: manche trockenfuttersorten.
beim müll stehe ich vor einem echten problem. alles direkt in den eimer zu werfen und diesen dann nach jeder leerung auszuwaschen, ist umständlich und verbraucht wasser und putzmittel. ist das nun schlimmer als ein plastikbeutel? wie ist's mit kompostierbaren plastikbeuteln? die habe ich fürs badezimmer gekauft und bin zufrieden damit. das habe ich allerdings nur einmal gemacht, denn pflanzen für lebensmüttel (z.b. mais) sollten auch dafür und nicht r verpackungen verwendet werdne.
doch wie soll ich eine katzentoilette komplett reinigen ohne großen müllbeutel, in den ich die alte streu schütte?
nachtrag 03.09.2014: seit diesem beitrag kippe ich die streu direkt in die mülltonne - somit spare ich mir die mülltüte.

leider kaufen wir oft genug softdrinks (immerhin zuckerfrei) in plastikflaschen, das sollten wir ändern.
update 05/2016: ich trinke seit rund sechs monaten keine softdrinks mehr (vielleicht max. einmal in zwei monaten); das macht sich am schrumpfenden mehrwegflaschenberg bemerkbar. und wenn doch, dann werden mehrweg-glasflaschen gekauft.

nachtrag 25.09.2014: ich habe mir eine trinkflasche angeschafft, um für unterwegs keine plastik-wasserflasche kaufen zu müssen. mehr dazu findet ihr hier



update mitte juli 2015:
unsere elektrische pad-kaffeemaschine ist ausgezogen
nachdem sie innerhalb ihrer garantiezeit kaputt ging, bekamen wir zwar umgehend ersatz geliefert. doch da wir uns in der zwischenzeit vollkommen an die manuelle französische maschine zum herunterdrücken (french press) gewöhnt hatten, haben wir die elektrische maschine verschenkt.
mit der manuellen maschine schmeckt mir der kaffee viel besser, und das, obwohl wir bereits in der pad-maschine denselben kaffee mithilfe der padkassetten verwendet hatten.


update 07.09.2015:
ich habe mir einen manuellen milchschäumer gekauft.
quelle: http://www.amazon.de/Doppelsieb-Milchaufsch%C3%A4umer-Milchschaumer-Milchschaum-Cappuccino/dp/B00ZI2U3OS/ref=pd_sim_sbs_79_20?ie=UTF8&refRID=1XKH13R7T269FG734GF4

alle teile, die mit der milch in berührung kommen, sind aus metall. aus plastik ist lediglich der kleine, schwarze griff.
und der milchschaum - erste sahne!
mein uralter, batteriebetriebener schäumer (geschenkt, nicht gekauft) darf jetzt endlich in rente gehen. und ich spare somit 1 - 2 batterien pro jahr ein.

nachtrag 25.09.2014:  
in küche und bad habe ich nochmals aufgeräumt. wir haben nun eine hölzerne nagelbürste (selbstvertsändlich aus zertifiziertem rohstoff) und eine hölzerne spülbürste mit austauschbarem kopf, komplett in deutschland produziert. auch spülschwämme habe ich ausgetauscht. mehr dazu hier.


hundekotbeutel müssen aus plastik sein. oder habt ihr schon mal diese papiertüten mit papp-schaufel genutzt? falls nicht: das funktioniert nicht (ich hab's lange versucht und mich sehr oft sehr geekelt oder den kot nicht richtig aufsammeln können). wer eine annehmbare alternative weiß: her damit!


insgesamt leben wir zwar schon durchaus bewusst. doch die möglichkeiten sind noch längst nicht ausgeschöpft.
ich werde berichten, welche weiteren maßnahmen wir zukünftig umsetzen werden und können.
für mich sind diese umstellungen ein gewinn. 
hier von verzicht zu sprechen, klingt für mich negativ. außerdem fände ich es schön, wenn sich noch mehr menschen mehr gedanken zu ihrem kaufverhalten machten und diese dann auch umsetzten. 
und das wort "gewinn" klingt doch viel freundlicher und motivierender als der begriff "verzicht".

das war jetzt viel mehr text als ursprünglich geplant, doch das thema ist eben nahezu grenzenlos.

ich werde weiterhin regelmäßig beiträge zum thema plastikreduktion und nachhaltigkeit posten. schaut einfach mal unter diesen stichpunkten im blog nach.

vielen dank für euer interesse.

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